Dienstag, 21. Oktober 2008

Germany/Netherlands


ja also um mal die letzten reiseziele meinerseits zusammenzufassen:

es gab erstmal ein überaschendes wiedersehen (für alle ausser mich und mojo :) denn ich bin schon letzte woche zurück ins gute alte deutschland gekommen.
um genau zu sein direkt nach köln, um dem micha als geburtstagsüberraschung zu dienen und natürlich um meine sehr zwiegespaltene reise -hinsichtlich meiner gemütslage- zu beenden.
die hat meiner meinung nach einen ziemlich harten start und ebenso auch einige harte zwischenzeiten gehabt. zwischenzeitlich gabs aber schöne hochphasen, die das ganze erträglich und teilweise auch echt zum abenteuer gemacht haben. all die leute die ich getroffen hab, die ecken des landes die ich noch nicht kannte, alles mal mit anderen augen zu sehen, so viel neue erfahrungen.. also ich bereue nicht dass ich wieder in neuseeland war. und ich bereue erst recht nicht früher wieder zurück gekommen zu sein.

you only regret things you don't do.

back in good old germany wurden dann erstmal größtenteils alle (jedenfalls im näheren umfeld) begrüßt und dann auch schon ein kleiner spontaner wochenendtrip nach holland unternommen. rucksack war ja noch gepackt ;)

mit dem micha gings dann mit unserer netten mitfahrgelegenheit norman, dem wir zum dank michas guten wein im kofferraum liegen lassen haben *damn*, nach rotterdam.
dort wurde dann erstmal ein neuer wein gekauft und an irgendeinem grachtartigen wasser unter einem schwebenden baum (foto) zusammen mit chips und banane verzehrt.
dann wollten wir erstmal ein hostel suchen um noch in der stadt auf die pauke zu hauen. das war so gegen 20uhr. so gegen 24uhr entschieden wir uns dann durch zu machen, da die einzigen beiden hostels die in der stadt vorhanden waren, beide wucherpreise hatten und wir nunmal arm sind. (also spätestens NACH diesem wochenende :) durch die stadt tingelnd sind wir irgendwann gegen 6uhr morgens in den zug gen amsterdam gestiegen. dort wurde erstmal in michas lieblingshostel eingecheckt und die verbleibende zeit, bis man das zimmer beziehen durfte, die ersten coffeeshops unsicher gemacht und die altstadt inklusive hübscher grachten und plätze mit bänken (wichtig bei schlafmangel) durchschlendert. der nachmittag wurde dann erstmal durchpennt, abends gleich wieder auf die piste und erneut pennen.alles zu einem preis.
der vormittag wurde dann damit verbracht, dem micha MEIN amsterdam zu zeigen. sprich vondelpark ("man darf hier echt keinen alkohol trinken?" - auf böse blicke hin), äußere ringe und viele schöne grachten, straßenbahnen in der fussgängerzone und der supermarkt, der irgendwo da sein muss, aber nicht gefunden wurde...
zwischendurch wurde alles durch viel zu viel essen, insbesondere lekker fritten mit wahlweise greenpepper-, picadilly (saure gurken)- oder knoblauchsauce versüsst.

sonntag nachmittag gings dann weiter nach breda zum swen, der uns seine couch für die nacht zur verfügung gestellt hat. dort wurd noch ne menge gechillt und zwischendurch noch besuch in form von der lea empfangen.
auf der fahrt richtung köln wurden noch ein längerer zwischenstop in eindhoven (überteuertes palm, sonnenschein und aussicht auf eine ganz tolle kirche (?), altstadt...) und einkürzerer zwischenstop in venlo (umsteigen..durst..alles zu teuer, ok doch bloss umsteigen..) unterneommen.
der letzte wein den wir uns auf der rückfahrt zugelegt haben, konnte leider erst im trauten heim angezapft werden, da wir den flaschenöffner wohl oder übel unter dem schwebenden baum vergessen haben.. mist.

Freitag, 10. Oktober 2008

Wellington

eu






Ich bin mal wieder gen Norden gefluechtet. keikoura war mir viel zu touristisch, whalewatching hab ich auf grund von akutem gefuehlsdown (unlust) und geldmangel ausfallen lassen, aber find es auch nicht so dramatisch.

also mal ganz schnell ein paar neue fotos und kurze azetze dazu.. hat sich ja bisher bewehrt :)

also fangen wir mal an: leicht durcheinander, denn das 1. bild, ist der rettungsring auf der faehre VON picton NACH wellinton - heute aufgenommen. ratet mal fuer wen?! :)
das 2. bild zeigt schon wellington im "landeanflug"
bild 3 stammt noch aus christchurch. in dem fall aber nicht die bekannte kirche (die uebrigens aus pappmaschee besteht, wie ich vermute) sondern das art-center. ein ganzer block quasi, mit vielen gallerien, cafes, theatern etc...
bild 4 zeigt kaikoura. schoen ist es ja schon, aber wie gesagt- mich hat nicht viel gehalten.
naja daoch, die moewen auf dem naechsten bild waren cool. erstens ist das meer gleich nebenan, aber die mussten alle in dieser dreckspfuetze baden. und das coolste war eigentlich dass sie sich dabei auch noch gegenseitig verjagt haben, als waere es eine ganz besonders tolle pfuetze, marke eigenheim oder so...
auf dem naechsten bild wander ich grad nen kleinen track in pivton und danach folgt auch schon die faehrfahrt, nachdem ich wieder mal meine provisorische nacht im atlantis-backpacker gepennt hab.

Montag, 6. Oktober 2008

Koerperkunst






1. mein entwurf (idee: southern X und den grossen wagen kombinieren und moeglichst schick in ein tribal einbinden)
2. matt's entwurf (idee: meine grundidee mit mehr kiwieinfluessen)
3.umsetzung: guter mix aus beiden ideen wenn ihr mich fragt. mein stil und nicht allzu viel maori, aber ein bisschen neuseeland ist dann doch noch dabei...
4. vorher
5. nachher
:)

Donnerstag, 2. Oktober 2008

ein paar Reisebekanntschaften und so...

nun noch nachtreaglich ein paar worte zu den bildern. beim letzten mal als ich hochladen wollte, hat mich der nette tschechische 2x2m-schrank, welcher unser hostel geleitet hat(aber zweitberuflich vermutlich menschenhandel betreibt) aus dem internet geschmissen, da wollt ich nicht protestieren... nunja. also wie immer der reihe nach:
da waeren einmal die claudia und ich mit unserem neuen freund fatty the sealion, an den wir uns NUR so nah heran gewagt haben, weil uns ein freiwilliger der naturschutzorga hier zu lande dazu genoetigt hat (sprich: er hat uns quasi eine privatfuehrung am strand gegeben, sehr sehr nett und interessant! haben auch pingus gesehen!ich hab 2 megageile fotos von ihnen, aber auf die muesst ihr warten bis ich zurueck bin :)
bild zwei zeigt mich bei den moreaki boulders. viele runde steine, einfach so am strand. keiner weiss woher sie kommen oder warum sie gerade SO aussehen.. bzw die maoris wissen es schon: der sage nach sind es die versteinerten essensvorraete ihrer vorfahren, die als erstes mit ihren wakas (kanus) in neuseeland angekommen sind und diese dort an land geschmissen haben. so muss es wohl gewesen sein, denn die 2. moeglichkeit waeren eier von ausserirdischen (war meine idee)
bild 3 zeigt sone kleine steinkirche (sehr bekannt, normalerweise immer ca. 2 tourireisebusse davor, aber ich hab den namen vergessen.. st. johnson oder so rat ich mal) am lake tekapo, mit den auslaeufern der southern alps im hintergrund in der abenddaemmerung. da siond wir auch auf den mt john geklettert, was mich viel muehe gekostet hat, da ich an dem tag arg gekraenkelt hab. man wurde aber mit fiesem teuren chai im bergcafe und einem super geilen 360grad rundumblick auf die southern alps belohnt!
bild 4 zeigt mich an einer steilwand aus lava. (steilwand insgesammt ca. 5m hoch, ich ca 50cm ueberm boden.) sehr schoen dort. das ganze befindet sich auf einer peninsula vor christchurch, wo wir bei ebbe auf eine kleine insel klettern konnten. und das seht ihr hier gerade
auf bild 5 sieht man dann nochmal die besagte peninsule und sogar das inselchen (mit so einer schmalen landzunge zum festland) auf dem wir herum gewandert sind. hinten im ort akaroa-sehr klein, wir mussten den kellner vom cafe fragen wo wir gerade sind..er war amuesiert-haben wir den tag lang rumgegammelt und uns die sonne aufs haupt scheinen lassen.
nun folgt ein kleiner zeitsprung in die vergangenheit: das sind meine beiden bekloppten reisegefaehrten juergen aus der schweiz (mit roter possum-muetze) und nick aus england (ohne muetze, dafuer mit kappe und denkerpose) in queenstown. da das so eine allseitsbekannte partystadt auf der suedinsel ist konnten wir es uns nicht nehmen lassen dort auch ein bierchen trinken zu gehen.
bild 7 zeigt meinen ersten in freier wildbahn gesichteten KEA! supergeile inteligennte witzige bergpapageien, angeblich die groessten der welt (micha, retuschier mal :) dieses exemplar hatte sich am anderen ende des parkplatzes unter einem campervan untergestellt, weil es so geregnet hat. als wir kamen, kam er aber mal rueber-genau an mein fenster, weil ich es natuerlich gleich aufgerissen hab. sehr feiner zug von ihm!
das naechste bild (bzw die letzten ), zeigt dann auch schon die milford sounds. da wohnen so einige keas. kennt ihr uebrigens den unterschied zwischen fjords und sounds? sounds sind durch erdverschiebungen entstanden, also die malborow sounds im norden der suedinsel sind zb entstanden, als sich die beiden erdplatten auf denen nord und suedinsel jeweils liegen mal etwas verschoben haben. dadurch ist der kuestenstreifen bei wellington ca. 4km gewachsen (also land erhoben) und bei picton hat sich das land gesenkt (bergspitzen schauen heut noch ausd dem wasser. der milford sound ist eigentlich ein fjord, denn diese sind aus geschmolzenen gletschern entstanden. also ein falscher name.ach und der wasserfall vor dem ich da rumpose ist glaub ich (hab nicht richtig zugehoert) der 4 hoechste der welt.. kann mich aber auch vertun. bis bald!










Mittwoch, 24. September 2008

Franz Josef Glacier















mal wieder ein paar fotos. dieses mal aus dem ewigen eis. hab heute 9 stunden wanderung hinter mir (beine mal wieder aua), 6h davon mit fetten spikes unter den fetten wanderschuhen, die mir die guides geliehen haben. ganz schoen anstrengend will ich sagen, aber es hat sich mehr als gelohnt!

fangen wir doch gleich mal da an, wo ich beim letzten mal aufgehoert hab:

hatte in greymouth noch ne ganz nette zeit, hab ja die brauerei inklusive bierproben (7 verschiedene biere, auf wunsch nachgefuellt...) danach hab ich mich mit einem echten kiwi-nachwuchsmusiker angefreundet, der fuer mich die gitarre gezupft und mir wiskey-cola spandiert hat.

...am naechsten tag hab ich dann so

ziemlich alle gallerien der stadt besucht, da es am regnen war. mittags ging dann schon mein bus nach franz josef. die komplette fahrt ueber hat es geschuettet. wir sind zig mal durch fuetzen gefahren, die dann auf meiner kopfhoehe (geschaetzte 2 1/2m ueber der strasse) zu beiden seiten des busses vorbei gespritzt sind... das wetter hielt sich stetig, die ankunft in franz josef war dermassen verregnet, dass ich mit kompletter regenmontur vom bus, der netter weise genau vor der haustuer meines hostels gehalten hat, zur tuer gerannt bin uns trotzdem total nass war.

wie dem auch sei,ich wollte heut auf den gletscher. mir wurde naemlich gesagt, dass sich das auch bei regen lohnen wuerde. also trip gebucht und siehe da, nach einer mit gewitter durchzogenen nacht hat heut morgen die sonne geschienen. welch ein glueckskind ich doch bin!

also auf zum glacier-center. dort wurden dann saemtliche touris (inklusive mir) mit regenjacke,socken,stiefeln,handschuhen und muetzen ausgestattet. und dann gings auch schon los:

kurze busfahrt zum parkplatz und dann durch den regenwald zum sogenannten valley. das ist der bereich wo das ganze schmelswasser vom gletscher abfliesst und zieht sich etwa 2km. alles voller felsen und wasser also, vor allen dingen nach dem regen der letzten 2 tage. teilweise war der fluss so reissendend, dass selbst unsere tollen megawasserdichten boots uns nicht mehr geschuetzt haetten (weil wir einfach alle weggefloatet waeren). daher mussten wir kurzerhand ueber steilhaenge an den seiten entlang kraxeln, ueber fluesse,baeche,wasserfaellchen und felswaende, die aber netterweise mit leiterchen ausgestattet waren. nachdem man dann nach 2h kraxelei dachte, ich kipp gleich um, kam man dann auch endlich mal am gletscher an. dort wurden die spikes aus- und an die schuhe gepackt und aus der grossen mehrere kleine gruppen gebildet. ich war in gruppe 2, von 3, da die erste am schnellsten wandern sollte, die 3. am langsamsten. ich hatte mal wieder angst hoehenangst zu kriegen (gibt es phobiephobien?) und wollte daher schoen zeit haben meine schritte zu ueberlegen... die 1. gruppe war aber zu klein, die 2. (meine) zu gross. also fragt der guide ob irgendemand allein reist... ich hab natuerlich schoen meine klappe gehalten. und so konnt ich dann auch als alleinreisende (hehe) in meiner wunschgruppe mitwandern.

es ging dann erstmal recht steil so schotterberge rauf, bis mir irgendwann bewusst wurde, dass die berge bereits eismassen waren und der schotter darauf, bloss von besagtem eis zermahlene felsen, von den bergen drumherum.. nach dem ersten anstieg kamen wir dann aufs eis. kaum angekommen gabs dann auch endlich *hust* den platzregen. hatte ja tatsaechlich gehofft, dass wir verschont bleiben wuerden, aber stattdessen hat es ca. ne halbe stunde ordentlich geschuettet. genau lang genug, dass die regenjacke durchlaessig wurde :)

das wars aber deann auch zum glueck mit dem regen. den rest des tages konnten wir froehlich auf dem eis herum klettern, auf ca. 450 hoehenmetern (von insgesammt 2500!) haben wir es geschafft. unterwegs wurden hoehlen und tunnel erforscht und natuerlich immer schoen aufgepasst, dass man auch nicht in eine gletscherspalte rutscht. zwischendurch war es naemlich tatsaechlich richtig steil. oder man ist einfach zwischen riesig hohen eiswaenden hergklettert, die kein ende nehmen wollten.. die geplante runde vom guide konnten wir dann garnicht ganz wandern, weil der gletscher sich mal wieder ein bisschen bewegt hatte und wege (also normalerweise stufen, die frisch ins eis gehackt werden..hatte euch ne kleine hacke dabei. aber die eigentlich arbeit hat der guide gemacht :) versperrt waren. eben ein staendiger (wenn auch langsamer) eisfluss. der franz josef glacier ist uebrigens einer der wenigen noch wachsenden gletscher dieser welt. also bis vor nem jahr oder so jedenfalls. im moment haelt es sich wohl die wage, mit nachkommendem schnee und schmelze, aber das haengt wohl wirklich nur vom schneefall ab und nicht unbedingt mit globaler erwaermung. also kann er naechstes jahr schon wieder wachsen :)

leider kann man auf den fotos nicht so gut erkennen, wie schoen blau das eis oben war. aber das eine bild (mit den blaesschen und so) ist tatsaechlich eis, da bin ich quasi drauf herum gestapft.. ne luege, das war ne eiswand neben mir, also nicht drauf sondern nur nebenher grstapft, aber was solls.

Sonntag, 21. September 2008

Greymouth


Bin zurueck in der Zivilisation und mehr als gluecklich darueber!
das projekt zu wwoofen (also willing working on organic farms) war schon eine erfahrung wert und ist prinzipiell echt weiter zu empfehlen.. man bekommt essen und unterkunft, hilft auf der farm, im haushalt und bei dem was eben so anfaellt und lebt irgendwie mit einer einheimischen familie unter einem dach. ja, so sollte es sein.
aber ich muss sagen, ich haette es nicht schlimmer antreffen koennen!
also erstmal hat es pegisst wie sau, zum glueck hab ich kurz vorher einen netten einheimischen getroffen (sowas gibts zum glueck ja doch auch hier!) der mir gummistiefel geschenkt hat - ohne die waer ich gestorben!
ja, aber die ankunft auf der 'farm' war wirklich alles andere als einladend und freundlich.
erstmal war ich etwas irritiert, da es sich lediglich um 2 kleine runtergekommene haeuschen handelte, weit und breit kein mensch oder tier zu sehen. drumherum gab es auch keine weiteren haeuser, die auf einen ort oder so hingewiesen haetten. noe. alles wirkte wie ausgestorben (ok das radio lief...) also um ehrlich zu sein, geisterstadt-atmosphaere. wobei man von 'stadt' ja nicht sprechen kann...
ok,nachdem ich dann rufend ums und durchs (hehe, weiss bis heute keiner) haus gestapft bin, sind mir endlich mal 2 hunde (phoenix and zippa, so fette bulldoggen oder aehnliches) und haus-/pferdeherrin janine sowie aushilfscherrif michael entgegen gekommen. nach einem herzlichen 'what's your name!?' hab ich aber immerhin eine tasse kaffee bekommen.
das wars dann aber auch fast schon mit gastfreundschaft. die gesamte zeit auf dem hof hab ich mich wirklich gefuehlt wie in einem schlechten western. abgestempelt als aushilfsarbeiter, war auch nicht viel mit kennenlernen oder familienleben. das haus war versiffter als der stall, es war kalt (also besonders im schlafzimmer) und da man auch draussen nicht mehr machen konnte als arbeiten- da es weit und breit nichts gab, nichtmal wanderwege-, hab ich das eigentlich den lieben langen tag lang immer gemacht, da ich sonst vor langeweile und einsamkeit eingegangen waer.
immerhin: das essen war gut (hab natuerlich gepluendert wie es ging!) und die tiere waren allesamt super. hatte sogar das glueck dass ein fohlen geboren wurde waerend ich da war. und dem zippa werd ich sicherlich am meisten vermissen, der wurde naemlich ebenfalls von der familie so gut es ging missachtet und war daher mein leidensgenosse.
ebenfalls war ganz lustig, dass der michael ebenfalls deutscher war wie sich allerdings erst relativ spaet heraus gestellt hat. hab mein zimmer mit ihm geteilt und mich auch ganz gut mit ihm verstanden. janine und er waren allerdings 3 tage auf einer pferdeshow. da der jung aber eh nicht allzu gespreachig (oder interessiert an gespreachen mit mir) war, war das auch kein grosser verlust fuer mich.
dann gabs noch den hausherrn chris. der hat mich am anfang einfach voellig ignoriert, nichtmal ein hallo, auf meinen gruss hin. seine aufmerksamkeit hab ich mir dann nach und nach dadurch erkaempft dass ich ihn genauso wenig beachtet hab. das hat immerhin so gut geklappt, dass wir am ende ab und zu ueber rugby oder filme plaudern konnten. das wars dann aber auch.
nachdem die beiden reiter von ihrer show zureuck kamen fand ich die beiden irgednwie NOCH kaelter als am anfang.. also alles in allem ein ziemlich schweres erlebnis fuer mich, aber immerhin: ich hab auch das ueberstanden!
nachdem ich naemlich 3h startklar im regen gewartet hab, konnte mich die pferdezahnaerztin gestern mit nach westport nehmen (und heute sogar noch weiten gen sueden: greymouth wo ich mich jetzt gerde befinde).
in westport kam mir das hostel dann vor wie der himmel auf erden: ein herzliches willkommen nette GESPRAECHIGE menschen, ein warmes zimmer und bett und vor allen dingen war es sauber und roch nicht wie der saloon ausm letzten jahrhundert (staubig, dreckig ,uaeh!)

jetzt in greymouth war meine erste amtshandlung erstmal futter fassen, die stadt etwas anschauen(scheint recht nett zu sein.auf jeden fall gibt es hier leute auf den strassen!) hab ne brauereibesichtigung fuer heut abend gebucht und am allerwichtigsten: die klamotten gewaschen. es sind hier glaub ich die teuerste waschmaschiene und trockner, die mir in meiner zeit hier bisher untergekommen sind aber um den mock der letzten tage loszuwerden ist mir nichts zu teuer!

Dienstag, 16. September 2008

Abel Tasman National Park











so, meine lieben. es gibt wieder mal was zu erzaehlen: und zwar war ich mit 2 netten maedels (der verena und claudia, uebrigens beide sportstudentinnen, was ich allerdings erst nach antritt unserer ersten wanderung herausgefunden hab... :) im abel tasman national park unterwegs! das war wirklich eine sehr spontane aktion, wollte eigentlich schon vor 2 tagen weiter gen westen reisen, aber zum glueck hat sich diese gelegenheit jetzt noch ergeben, denn was wir so zu sehen bekommen haben, kennt man normalerweise nur aus reiseprospekten, bei deren anblick man sich denkst: "ach, das ist alles retuschiert, so weisse straende gibt es nicht!"
also ich fang einfach mal wieder an die bilder zu beschreiben (die glaub ich sehr durcheinander sind!) ..
also (falls sie mir jetzt in der reihenfolge angezeigt werden wie euch, dann seht ihr...) auf dem 1. bild die schatten von 3 heimkehrenden wanderern im schlick, den die ebbe zurueck gelassen hat. dort wimmelt es von muscheln, krebsen und zeuch, daher wird man ueber bruecken geschickt. in den 2 tagen unserer wanderung sind wir von manahau bis bark bay und zurueck gewandert, was insgesamt ca. 43km sind. glaub mir: danach haben sich meine beine angefuehlt wie brei! aber wie gesagt, die schoenheit der natur entschaedigt einen voll und ganz, vorallem wenn man auch noch so ein glueck mit dem wetter hat wie wir!
das 2. bild zeigt mich im kayak. damit haben wir heute 7 stunden zugebracht und dabei auch ca. 20km zurueck gelegt. rund um die inseln (aehm.. fisherman island und adele island, glaub ich...) und an den buchten entlang. haben seehunde und zig voegel gesehen, leider haben sich keine delphine gezeigt, die da von zeit zu zeit auch rumtollen sollen...
auf dem 3. bild seht ihr verenas und meinen privatstrand-kein mensch weit und breit.mag aber auch daran liegen, dass man ihn nur per boot erreicht... claudia konnte leider nicht mit kayak fahren, da sie schulterrobleme hat. die hab ich nach unserem kayaktrip jetzt allerdings auch (ich hoffe aber nur auf zeit!)
auf bild 4 dann nochmal der beweis, dass es sich wirklich um meinen privatstrand handelt ;) achso ja, ich hab mir uebrigens sogar nen kleinen sonnenbrand eingefangen und das trotz winter!
bild 5 ist fuer den micha.
bild 6 zeigt mich, als stolze wandersfrau vor einer unserer ersten erreichten buchten.. ja, da waren wir noch hochmotiviert, was das wandern anging... ;)
dann seht ihr auf bild 7 meine beiden gefaehrten wie sie der sonne entgegen durch die wattwueste wandern. auf dem hinweg hatten wir naemlich glueck und konnten bei low tide, sprich ebbe eine abkuerzung gehen, wodurch wir ca. 3km gepart haben. auf dem rueckweg war uns das nicht vergoennt.. naja, man kann ja nicht alles haben. achso, hab ich erwaehnt, dass wir auf dem hinweg den marsch in nur 5 1/2 stunden zurueck gelegt haben, weil wir etwas spaet gestartet sind und es um halb 7 shcon daemmert? wir sind echt nurnoch in unsere selbstgeschleppten schlafsaecke gefallen, als wir im hut ankamen (keine elektrizitaet, nur 3 amis und 2 sehr lustige schweizer :)
auf bild 8 sieht man mich ueber eine megahohe, megalange anscheinend sehr bekannte (der name ist mir jedeoch entfallen) haengebruecke ueber einen megareissenden fluss stapfen. wer da hoehenangst hat ist verloren, denn einen anderen weg gibbet nicht. naja ok, kayak oder watertaxi, aber keinen anderen fussweg..
schnell noch bild 9: der mond ist aufgegangen! (so hell, dass es mich geblendet hat, als ich durch den busch auf unser outdoorklo gestapft bin )
und zu guter letzt die 3 wanderer bei einer wohlverdienten pause. mindestens genauso verdient, wie die fish and chips, fuer die wir abends nochmal 17km aus dem pak raus, in die naechste stadt gefahren sind, als wir wieder da waren :D

Freitag, 12. September 2008

Nelson

suedinsel ahoi!
also, ich hab meinen plan durchgezogen und bin auf direktem weg von new plymouth bis nach picton durchgereist. ziemlich anstrengend und ne aetzend langweilige fahrt, selbst die fahrt mit der faehre, da es die meiste zeit geregnet hat...
aber das hostel war dann ganz nett, die leute da noch netter, somit gabs immerhin nen schoenen ausklang des tages.
am naechsten tag hab ich mich dann aber trotzdem direkt auf nach nelson gemacht, denn in picton gibt es wirklich nicht viel zu sehen. winzig klein einfach nur... aber immerhin hab ich mir ne haessliche billige regenjacke zugelegt, die ich bisher allerdings noch nciht nutzen musste *toitoitoi*
die reise hier rueber war dann so mit die beste, die ich bisher hatte, einfach weil ich ein paar einheimische kennengelernt hab, quatschen konnte und es NICHT langweilig war :)
der empfang in nelson war auch ganz cool, der hostelleiter vom 'the bug' hat mich hoechst selbst vom towncenter abgeholt, wegen meinem ganzen gepaeck und da das hostel ein bisserl ausserhalb liegt. das ist soweit aber kein problem, denn innerhalb 20minuten zu fuss oder 5 per rad, welche man sich hier umsonst ausleihen kann, ist man schnell am ort des geschehens.
so war ich dann gestern abend auch mit nem jung hier aus dem hostel noch in der stadt ein bierchen trinken (im grumpy mole..ja, was man in new plymouth nicht mehr kann, geht hier noch allemal! ;) und hab mal weider gekocht!
das klingt nicht besonders toll, ist es aber denn sonst leb ich eigentlich nur von muesli oder nudelsuppe, wo man bloss heisses wasser drauf kippen muss.
also gabs im gewuehl von all den anderen back[packern, die ploetzlich in die kueche eingefallen sind, lecker nudeln mit sosse (geheimtipp aus der titanic).
heut ist auch eigentlich ein perfekter tag, ausser dass ich noch nicht so genau weiss wo es morgen oder uebermorgen weiter hingehen soll, das nimmt mich dann wiederum ziemlich mit irgendwie... aber wird schon.
also heut ists wie gesagt sonst bestens: geiles wetter, heut morgen ein super toller markt, auf dem es irgendwie ALLES gab. von obst,gemuese,brot (hab ich gekauft!),marmeladen,sossen,kaese,fleisch,ueberhaupt ganz viele fressbuden, ganz viel handmade-stuff, wie kuscheltiere,spielzeug,schmuck,klamotten,seife,deco, und man konnte sich sogar massieren lassen. achja ganz viel troedel gabs auch, es waer also alles in allem der perfekte markt fuer jana gewesen.
jetzt werd ich erstmal was futtern gehen, am besten von dem geilen brot *freu*, also ichmeld mich bald wieder.
achso, grobe reiserichtung ist jetzt uebrigens die westcoast runter. vorher ganz vielleicht erstmal ein stueck rauf in den abel tasman national park, aber wie gesagt ich bin immer ganz unentschlossen hier.zum verrueckt werden!

Dienstag, 9. September 2008

...Ein paar Fotos













Also hier mal ein paar Bilder, damit ihr einen Eindruck von dem bekommt, was ich bisher so gesehen hab..
(Ich weiss nicht in welcher Reihenfloge oder wie auch immer die fotos erscheinen, aber ich versuch sie von oben nach unten zu beschreiben. Einmal seht ihr mich an den kaiiwi lakes.total klares wasser, absolute stille (das letzte foto mit dem steg ist am gleichen see entstanden)
dann gibts ein foto von mareike und mareike im regenwald bei den riesengrossen bis zu 2000 jahre alten alten kauris. da kommen doch gedanken an gewisse redwoods wieder durch..
des weiteren 2 moewen, die sich stapeln... bekloppte viehcher, aber saugutes bild wenn ihr mich fragt (eigenlob stinkt, aber egal :) achso, das war uebrigens auch irgendwo im northland.
der malerische strand ist so ziemlich am noerdlichsten zipfel von neuseeland zu finden. ich steh da quasi am cape reinga. bombige aussicht auf die tasmanische see und den pazifik, die sich dort treffen! und total windig dort, kann man auf dem foto vielleicht an dem herum wirbelden sand erkennen (ich hatte noch 2 tage danach sand in den haaren, lag allerdings eher am sandsurfing am 90 miles beach)
das runde pflanzending ist ein koru, der neue spross eines baumfarns und der steht bei den maoris fuer wiedergeburt und neubeginn. im hintergrund erkennt das geschulte auge eventuell das urbane leben der grossstadt new plymouth ;)
dann waeren da noch einige schaefchen. die stehen irgendwo zwischen wellington und napier herum. auf der strecke hab ich uebrigens auch den ort mit dem laengsten namen der welt gesehen: taumatawahakatangihangakoauaauotamateapokaiwhenuakitanatahu! :D das heisst dann irgendwie sowas wie, der mann mit dem und dem namen, mit den staemmigen beinen, der auf dem huegel fuer seinen geliebten bruder floete spielte.. klingt komisch, aber ist tatsaechlich so (mit einigen abweichungen - frei aus der erinnerung !)
die aussicht ins hinterland wurde in der hawkes baz gemacht. sind zum te maka peak rauf gefahren, wo man einen tollen 360grad rundumblick hatte. und ich hab das 1. mal in meinem leben einen drachenflieger 2m von mir entfernt starten sehen (war sehr dramatisch, weil der wind ihr direkt in die falsche richtung gepackt hat, ist aber alles gut gegangen :)
der dicke weisse schneehaufen ist der mount ruhapehu. der steht im tongariro national park, wo ich mit der mareike einen schoenen trak zu den taranaki falls gawandert bin. auf dem berg wurde uebrigens die szene von mt. doom von herr der ringe gedreht (hui).. hab ich gehoert... der mt. ngarahue (oder so, ich kanns nicht aussprechen und mir auch nicht merken :) daneben, aber jetzt nicht hier auf dem foto, sieht aber viel mehr danach aus, wenn ihr mich fragt.
tja, das naechtse bild war mein erster anblick von unserer altbekannten lieblingsstadt in taranaki (like no other :) dort hab ich mich auch heute herum getrieben, war im puke ariki, dem schoenen pukekura park und in der fernery. die art gellery war leider geschlossen, wegen umbau, dafuer hab ich mir noch die aelteste steinkirche des landes (oder vielmehr den friedhof anbei) angeschaut und ob ihr es glaubt oder nicht: vorhin beim dinner ist der mt taranaki aus seinen wolken geschluepft. gigantischer anblick, genau wie vor einem jahr.
alles in allem wirklich schon schoene eindruecke muss ich trotz allem heimweh und liebeskummer zugeben. aber um ehrlich zu sein, machen die auch jetzt erst spass, wo ich mir ueberlegt hab frueher nach hause zu kommen und ein ende der trennung in sicht ist. geplant ist uebrigens ein rueckflug gegen mitte november, also moeglichst noch vor meinem und carinas geburtstag. man wird ja nur einmal 18 und/oder 22 ;)
genaueres gibts, wenn ich genaueres weiss!