Mittwoch, 24. September 2008

Franz Josef Glacier















mal wieder ein paar fotos. dieses mal aus dem ewigen eis. hab heute 9 stunden wanderung hinter mir (beine mal wieder aua), 6h davon mit fetten spikes unter den fetten wanderschuhen, die mir die guides geliehen haben. ganz schoen anstrengend will ich sagen, aber es hat sich mehr als gelohnt!

fangen wir doch gleich mal da an, wo ich beim letzten mal aufgehoert hab:

hatte in greymouth noch ne ganz nette zeit, hab ja die brauerei inklusive bierproben (7 verschiedene biere, auf wunsch nachgefuellt...) danach hab ich mich mit einem echten kiwi-nachwuchsmusiker angefreundet, der fuer mich die gitarre gezupft und mir wiskey-cola spandiert hat.

...am naechsten tag hab ich dann so

ziemlich alle gallerien der stadt besucht, da es am regnen war. mittags ging dann schon mein bus nach franz josef. die komplette fahrt ueber hat es geschuettet. wir sind zig mal durch fuetzen gefahren, die dann auf meiner kopfhoehe (geschaetzte 2 1/2m ueber der strasse) zu beiden seiten des busses vorbei gespritzt sind... das wetter hielt sich stetig, die ankunft in franz josef war dermassen verregnet, dass ich mit kompletter regenmontur vom bus, der netter weise genau vor der haustuer meines hostels gehalten hat, zur tuer gerannt bin uns trotzdem total nass war.

wie dem auch sei,ich wollte heut auf den gletscher. mir wurde naemlich gesagt, dass sich das auch bei regen lohnen wuerde. also trip gebucht und siehe da, nach einer mit gewitter durchzogenen nacht hat heut morgen die sonne geschienen. welch ein glueckskind ich doch bin!

also auf zum glacier-center. dort wurden dann saemtliche touris (inklusive mir) mit regenjacke,socken,stiefeln,handschuhen und muetzen ausgestattet. und dann gings auch schon los:

kurze busfahrt zum parkplatz und dann durch den regenwald zum sogenannten valley. das ist der bereich wo das ganze schmelswasser vom gletscher abfliesst und zieht sich etwa 2km. alles voller felsen und wasser also, vor allen dingen nach dem regen der letzten 2 tage. teilweise war der fluss so reissendend, dass selbst unsere tollen megawasserdichten boots uns nicht mehr geschuetzt haetten (weil wir einfach alle weggefloatet waeren). daher mussten wir kurzerhand ueber steilhaenge an den seiten entlang kraxeln, ueber fluesse,baeche,wasserfaellchen und felswaende, die aber netterweise mit leiterchen ausgestattet waren. nachdem man dann nach 2h kraxelei dachte, ich kipp gleich um, kam man dann auch endlich mal am gletscher an. dort wurden die spikes aus- und an die schuhe gepackt und aus der grossen mehrere kleine gruppen gebildet. ich war in gruppe 2, von 3, da die erste am schnellsten wandern sollte, die 3. am langsamsten. ich hatte mal wieder angst hoehenangst zu kriegen (gibt es phobiephobien?) und wollte daher schoen zeit haben meine schritte zu ueberlegen... die 1. gruppe war aber zu klein, die 2. (meine) zu gross. also fragt der guide ob irgendemand allein reist... ich hab natuerlich schoen meine klappe gehalten. und so konnt ich dann auch als alleinreisende (hehe) in meiner wunschgruppe mitwandern.

es ging dann erstmal recht steil so schotterberge rauf, bis mir irgendwann bewusst wurde, dass die berge bereits eismassen waren und der schotter darauf, bloss von besagtem eis zermahlene felsen, von den bergen drumherum.. nach dem ersten anstieg kamen wir dann aufs eis. kaum angekommen gabs dann auch endlich *hust* den platzregen. hatte ja tatsaechlich gehofft, dass wir verschont bleiben wuerden, aber stattdessen hat es ca. ne halbe stunde ordentlich geschuettet. genau lang genug, dass die regenjacke durchlaessig wurde :)

das wars aber deann auch zum glueck mit dem regen. den rest des tages konnten wir froehlich auf dem eis herum klettern, auf ca. 450 hoehenmetern (von insgesammt 2500!) haben wir es geschafft. unterwegs wurden hoehlen und tunnel erforscht und natuerlich immer schoen aufgepasst, dass man auch nicht in eine gletscherspalte rutscht. zwischendurch war es naemlich tatsaechlich richtig steil. oder man ist einfach zwischen riesig hohen eiswaenden hergklettert, die kein ende nehmen wollten.. die geplante runde vom guide konnten wir dann garnicht ganz wandern, weil der gletscher sich mal wieder ein bisschen bewegt hatte und wege (also normalerweise stufen, die frisch ins eis gehackt werden..hatte euch ne kleine hacke dabei. aber die eigentlich arbeit hat der guide gemacht :) versperrt waren. eben ein staendiger (wenn auch langsamer) eisfluss. der franz josef glacier ist uebrigens einer der wenigen noch wachsenden gletscher dieser welt. also bis vor nem jahr oder so jedenfalls. im moment haelt es sich wohl die wage, mit nachkommendem schnee und schmelze, aber das haengt wohl wirklich nur vom schneefall ab und nicht unbedingt mit globaler erwaermung. also kann er naechstes jahr schon wieder wachsen :)

leider kann man auf den fotos nicht so gut erkennen, wie schoen blau das eis oben war. aber das eine bild (mit den blaesschen und so) ist tatsaechlich eis, da bin ich quasi drauf herum gestapft.. ne luege, das war ne eiswand neben mir, also nicht drauf sondern nur nebenher grstapft, aber was solls.

Sonntag, 21. September 2008

Greymouth


Bin zurueck in der Zivilisation und mehr als gluecklich darueber!
das projekt zu wwoofen (also willing working on organic farms) war schon eine erfahrung wert und ist prinzipiell echt weiter zu empfehlen.. man bekommt essen und unterkunft, hilft auf der farm, im haushalt und bei dem was eben so anfaellt und lebt irgendwie mit einer einheimischen familie unter einem dach. ja, so sollte es sein.
aber ich muss sagen, ich haette es nicht schlimmer antreffen koennen!
also erstmal hat es pegisst wie sau, zum glueck hab ich kurz vorher einen netten einheimischen getroffen (sowas gibts zum glueck ja doch auch hier!) der mir gummistiefel geschenkt hat - ohne die waer ich gestorben!
ja, aber die ankunft auf der 'farm' war wirklich alles andere als einladend und freundlich.
erstmal war ich etwas irritiert, da es sich lediglich um 2 kleine runtergekommene haeuschen handelte, weit und breit kein mensch oder tier zu sehen. drumherum gab es auch keine weiteren haeuser, die auf einen ort oder so hingewiesen haetten. noe. alles wirkte wie ausgestorben (ok das radio lief...) also um ehrlich zu sein, geisterstadt-atmosphaere. wobei man von 'stadt' ja nicht sprechen kann...
ok,nachdem ich dann rufend ums und durchs (hehe, weiss bis heute keiner) haus gestapft bin, sind mir endlich mal 2 hunde (phoenix and zippa, so fette bulldoggen oder aehnliches) und haus-/pferdeherrin janine sowie aushilfscherrif michael entgegen gekommen. nach einem herzlichen 'what's your name!?' hab ich aber immerhin eine tasse kaffee bekommen.
das wars dann aber auch fast schon mit gastfreundschaft. die gesamte zeit auf dem hof hab ich mich wirklich gefuehlt wie in einem schlechten western. abgestempelt als aushilfsarbeiter, war auch nicht viel mit kennenlernen oder familienleben. das haus war versiffter als der stall, es war kalt (also besonders im schlafzimmer) und da man auch draussen nicht mehr machen konnte als arbeiten- da es weit und breit nichts gab, nichtmal wanderwege-, hab ich das eigentlich den lieben langen tag lang immer gemacht, da ich sonst vor langeweile und einsamkeit eingegangen waer.
immerhin: das essen war gut (hab natuerlich gepluendert wie es ging!) und die tiere waren allesamt super. hatte sogar das glueck dass ein fohlen geboren wurde waerend ich da war. und dem zippa werd ich sicherlich am meisten vermissen, der wurde naemlich ebenfalls von der familie so gut es ging missachtet und war daher mein leidensgenosse.
ebenfalls war ganz lustig, dass der michael ebenfalls deutscher war wie sich allerdings erst relativ spaet heraus gestellt hat. hab mein zimmer mit ihm geteilt und mich auch ganz gut mit ihm verstanden. janine und er waren allerdings 3 tage auf einer pferdeshow. da der jung aber eh nicht allzu gespreachig (oder interessiert an gespreachen mit mir) war, war das auch kein grosser verlust fuer mich.
dann gabs noch den hausherrn chris. der hat mich am anfang einfach voellig ignoriert, nichtmal ein hallo, auf meinen gruss hin. seine aufmerksamkeit hab ich mir dann nach und nach dadurch erkaempft dass ich ihn genauso wenig beachtet hab. das hat immerhin so gut geklappt, dass wir am ende ab und zu ueber rugby oder filme plaudern konnten. das wars dann aber auch.
nachdem die beiden reiter von ihrer show zureuck kamen fand ich die beiden irgednwie NOCH kaelter als am anfang.. also alles in allem ein ziemlich schweres erlebnis fuer mich, aber immerhin: ich hab auch das ueberstanden!
nachdem ich naemlich 3h startklar im regen gewartet hab, konnte mich die pferdezahnaerztin gestern mit nach westport nehmen (und heute sogar noch weiten gen sueden: greymouth wo ich mich jetzt gerde befinde).
in westport kam mir das hostel dann vor wie der himmel auf erden: ein herzliches willkommen nette GESPRAECHIGE menschen, ein warmes zimmer und bett und vor allen dingen war es sauber und roch nicht wie der saloon ausm letzten jahrhundert (staubig, dreckig ,uaeh!)

jetzt in greymouth war meine erste amtshandlung erstmal futter fassen, die stadt etwas anschauen(scheint recht nett zu sein.auf jeden fall gibt es hier leute auf den strassen!) hab ne brauereibesichtigung fuer heut abend gebucht und am allerwichtigsten: die klamotten gewaschen. es sind hier glaub ich die teuerste waschmaschiene und trockner, die mir in meiner zeit hier bisher untergekommen sind aber um den mock der letzten tage loszuwerden ist mir nichts zu teuer!

Dienstag, 16. September 2008

Abel Tasman National Park











so, meine lieben. es gibt wieder mal was zu erzaehlen: und zwar war ich mit 2 netten maedels (der verena und claudia, uebrigens beide sportstudentinnen, was ich allerdings erst nach antritt unserer ersten wanderung herausgefunden hab... :) im abel tasman national park unterwegs! das war wirklich eine sehr spontane aktion, wollte eigentlich schon vor 2 tagen weiter gen westen reisen, aber zum glueck hat sich diese gelegenheit jetzt noch ergeben, denn was wir so zu sehen bekommen haben, kennt man normalerweise nur aus reiseprospekten, bei deren anblick man sich denkst: "ach, das ist alles retuschiert, so weisse straende gibt es nicht!"
also ich fang einfach mal wieder an die bilder zu beschreiben (die glaub ich sehr durcheinander sind!) ..
also (falls sie mir jetzt in der reihenfolge angezeigt werden wie euch, dann seht ihr...) auf dem 1. bild die schatten von 3 heimkehrenden wanderern im schlick, den die ebbe zurueck gelassen hat. dort wimmelt es von muscheln, krebsen und zeuch, daher wird man ueber bruecken geschickt. in den 2 tagen unserer wanderung sind wir von manahau bis bark bay und zurueck gewandert, was insgesamt ca. 43km sind. glaub mir: danach haben sich meine beine angefuehlt wie brei! aber wie gesagt, die schoenheit der natur entschaedigt einen voll und ganz, vorallem wenn man auch noch so ein glueck mit dem wetter hat wie wir!
das 2. bild zeigt mich im kayak. damit haben wir heute 7 stunden zugebracht und dabei auch ca. 20km zurueck gelegt. rund um die inseln (aehm.. fisherman island und adele island, glaub ich...) und an den buchten entlang. haben seehunde und zig voegel gesehen, leider haben sich keine delphine gezeigt, die da von zeit zu zeit auch rumtollen sollen...
auf dem 3. bild seht ihr verenas und meinen privatstrand-kein mensch weit und breit.mag aber auch daran liegen, dass man ihn nur per boot erreicht... claudia konnte leider nicht mit kayak fahren, da sie schulterrobleme hat. die hab ich nach unserem kayaktrip jetzt allerdings auch (ich hoffe aber nur auf zeit!)
auf bild 4 dann nochmal der beweis, dass es sich wirklich um meinen privatstrand handelt ;) achso ja, ich hab mir uebrigens sogar nen kleinen sonnenbrand eingefangen und das trotz winter!
bild 5 ist fuer den micha.
bild 6 zeigt mich, als stolze wandersfrau vor einer unserer ersten erreichten buchten.. ja, da waren wir noch hochmotiviert, was das wandern anging... ;)
dann seht ihr auf bild 7 meine beiden gefaehrten wie sie der sonne entgegen durch die wattwueste wandern. auf dem hinweg hatten wir naemlich glueck und konnten bei low tide, sprich ebbe eine abkuerzung gehen, wodurch wir ca. 3km gepart haben. auf dem rueckweg war uns das nicht vergoennt.. naja, man kann ja nicht alles haben. achso, hab ich erwaehnt, dass wir auf dem hinweg den marsch in nur 5 1/2 stunden zurueck gelegt haben, weil wir etwas spaet gestartet sind und es um halb 7 shcon daemmert? wir sind echt nurnoch in unsere selbstgeschleppten schlafsaecke gefallen, als wir im hut ankamen (keine elektrizitaet, nur 3 amis und 2 sehr lustige schweizer :)
auf bild 8 sieht man mich ueber eine megahohe, megalange anscheinend sehr bekannte (der name ist mir jedeoch entfallen) haengebruecke ueber einen megareissenden fluss stapfen. wer da hoehenangst hat ist verloren, denn einen anderen weg gibbet nicht. naja ok, kayak oder watertaxi, aber keinen anderen fussweg..
schnell noch bild 9: der mond ist aufgegangen! (so hell, dass es mich geblendet hat, als ich durch den busch auf unser outdoorklo gestapft bin )
und zu guter letzt die 3 wanderer bei einer wohlverdienten pause. mindestens genauso verdient, wie die fish and chips, fuer die wir abends nochmal 17km aus dem pak raus, in die naechste stadt gefahren sind, als wir wieder da waren :D

Freitag, 12. September 2008

Nelson

suedinsel ahoi!
also, ich hab meinen plan durchgezogen und bin auf direktem weg von new plymouth bis nach picton durchgereist. ziemlich anstrengend und ne aetzend langweilige fahrt, selbst die fahrt mit der faehre, da es die meiste zeit geregnet hat...
aber das hostel war dann ganz nett, die leute da noch netter, somit gabs immerhin nen schoenen ausklang des tages.
am naechsten tag hab ich mich dann aber trotzdem direkt auf nach nelson gemacht, denn in picton gibt es wirklich nicht viel zu sehen. winzig klein einfach nur... aber immerhin hab ich mir ne haessliche billige regenjacke zugelegt, die ich bisher allerdings noch nciht nutzen musste *toitoitoi*
die reise hier rueber war dann so mit die beste, die ich bisher hatte, einfach weil ich ein paar einheimische kennengelernt hab, quatschen konnte und es NICHT langweilig war :)
der empfang in nelson war auch ganz cool, der hostelleiter vom 'the bug' hat mich hoechst selbst vom towncenter abgeholt, wegen meinem ganzen gepaeck und da das hostel ein bisserl ausserhalb liegt. das ist soweit aber kein problem, denn innerhalb 20minuten zu fuss oder 5 per rad, welche man sich hier umsonst ausleihen kann, ist man schnell am ort des geschehens.
so war ich dann gestern abend auch mit nem jung hier aus dem hostel noch in der stadt ein bierchen trinken (im grumpy mole..ja, was man in new plymouth nicht mehr kann, geht hier noch allemal! ;) und hab mal weider gekocht!
das klingt nicht besonders toll, ist es aber denn sonst leb ich eigentlich nur von muesli oder nudelsuppe, wo man bloss heisses wasser drauf kippen muss.
also gabs im gewuehl von all den anderen back[packern, die ploetzlich in die kueche eingefallen sind, lecker nudeln mit sosse (geheimtipp aus der titanic).
heut ist auch eigentlich ein perfekter tag, ausser dass ich noch nicht so genau weiss wo es morgen oder uebermorgen weiter hingehen soll, das nimmt mich dann wiederum ziemlich mit irgendwie... aber wird schon.
also heut ists wie gesagt sonst bestens: geiles wetter, heut morgen ein super toller markt, auf dem es irgendwie ALLES gab. von obst,gemuese,brot (hab ich gekauft!),marmeladen,sossen,kaese,fleisch,ueberhaupt ganz viele fressbuden, ganz viel handmade-stuff, wie kuscheltiere,spielzeug,schmuck,klamotten,seife,deco, und man konnte sich sogar massieren lassen. achja ganz viel troedel gabs auch, es waer also alles in allem der perfekte markt fuer jana gewesen.
jetzt werd ich erstmal was futtern gehen, am besten von dem geilen brot *freu*, also ichmeld mich bald wieder.
achso, grobe reiserichtung ist jetzt uebrigens die westcoast runter. vorher ganz vielleicht erstmal ein stueck rauf in den abel tasman national park, aber wie gesagt ich bin immer ganz unentschlossen hier.zum verrueckt werden!

Dienstag, 9. September 2008

...Ein paar Fotos













Also hier mal ein paar Bilder, damit ihr einen Eindruck von dem bekommt, was ich bisher so gesehen hab..
(Ich weiss nicht in welcher Reihenfloge oder wie auch immer die fotos erscheinen, aber ich versuch sie von oben nach unten zu beschreiben. Einmal seht ihr mich an den kaiiwi lakes.total klares wasser, absolute stille (das letzte foto mit dem steg ist am gleichen see entstanden)
dann gibts ein foto von mareike und mareike im regenwald bei den riesengrossen bis zu 2000 jahre alten alten kauris. da kommen doch gedanken an gewisse redwoods wieder durch..
des weiteren 2 moewen, die sich stapeln... bekloppte viehcher, aber saugutes bild wenn ihr mich fragt (eigenlob stinkt, aber egal :) achso, das war uebrigens auch irgendwo im northland.
der malerische strand ist so ziemlich am noerdlichsten zipfel von neuseeland zu finden. ich steh da quasi am cape reinga. bombige aussicht auf die tasmanische see und den pazifik, die sich dort treffen! und total windig dort, kann man auf dem foto vielleicht an dem herum wirbelden sand erkennen (ich hatte noch 2 tage danach sand in den haaren, lag allerdings eher am sandsurfing am 90 miles beach)
das runde pflanzending ist ein koru, der neue spross eines baumfarns und der steht bei den maoris fuer wiedergeburt und neubeginn. im hintergrund erkennt das geschulte auge eventuell das urbane leben der grossstadt new plymouth ;)
dann waeren da noch einige schaefchen. die stehen irgendwo zwischen wellington und napier herum. auf der strecke hab ich uebrigens auch den ort mit dem laengsten namen der welt gesehen: taumatawahakatangihangakoauaauotamateapokaiwhenuakitanatahu! :D das heisst dann irgendwie sowas wie, der mann mit dem und dem namen, mit den staemmigen beinen, der auf dem huegel fuer seinen geliebten bruder floete spielte.. klingt komisch, aber ist tatsaechlich so (mit einigen abweichungen - frei aus der erinnerung !)
die aussicht ins hinterland wurde in der hawkes baz gemacht. sind zum te maka peak rauf gefahren, wo man einen tollen 360grad rundumblick hatte. und ich hab das 1. mal in meinem leben einen drachenflieger 2m von mir entfernt starten sehen (war sehr dramatisch, weil der wind ihr direkt in die falsche richtung gepackt hat, ist aber alles gut gegangen :)
der dicke weisse schneehaufen ist der mount ruhapehu. der steht im tongariro national park, wo ich mit der mareike einen schoenen trak zu den taranaki falls gawandert bin. auf dem berg wurde uebrigens die szene von mt. doom von herr der ringe gedreht (hui).. hab ich gehoert... der mt. ngarahue (oder so, ich kanns nicht aussprechen und mir auch nicht merken :) daneben, aber jetzt nicht hier auf dem foto, sieht aber viel mehr danach aus, wenn ihr mich fragt.
tja, das naechtse bild war mein erster anblick von unserer altbekannten lieblingsstadt in taranaki (like no other :) dort hab ich mich auch heute herum getrieben, war im puke ariki, dem schoenen pukekura park und in der fernery. die art gellery war leider geschlossen, wegen umbau, dafuer hab ich mir noch die aelteste steinkirche des landes (oder vielmehr den friedhof anbei) angeschaut und ob ihr es glaubt oder nicht: vorhin beim dinner ist der mt taranaki aus seinen wolken geschluepft. gigantischer anblick, genau wie vor einem jahr.
alles in allem wirklich schon schoene eindruecke muss ich trotz allem heimweh und liebeskummer zugeben. aber um ehrlich zu sein, machen die auch jetzt erst spass, wo ich mir ueberlegt hab frueher nach hause zu kommen und ein ende der trennung in sicht ist. geplant ist uebrigens ein rueckflug gegen mitte november, also moeglichst noch vor meinem und carinas geburtstag. man wird ja nur einmal 18 und/oder 22 ;)
genaueres gibts, wenn ich genaueres weiss!

Montag, 8. September 2008

New Plymouth

nur ganz kurz, weil es grad tee gibt ;)
also ich habs ein 2. bzw. insgesammt drittes mal nach new plymouth geschafft und sitz grad bei bruce und lynn im wohnzimmer.lynn hat mich vom bus abgeholt, total nett! wir hatten lecker dinner (barbecue, also endlich mal wieder fleisch!) und ich hab mich schoen ueberfressen, wie man das so von mir gewohnt ist.
die busfahrt hierher war eher nicht so bombig. ich war ca. 11 stunden unterwegs, wenige pausen, viel regen - also auch keine gute sicht und.. naja irgendwie auch langeweile.
dafuer gehts mir jetzt etwas besser. einfach aus dem grad, dass ich fuer mich entschieden hab nurnoch die suedinsel zu bereisen und dann wieder zu kommen. genau, dann laeuft mein visum ungenutzt aus. kann sein, dass das dem ein oder anderen als schwaeche erscheint oder dummheit, mir egal. hier ist mit sicherheit der richtige ort um gluecklich zu werden, aber fuer mich grad die falsche zeit. ich persoenlich hab mir diese entscheidung alles andere als leicht gemacht und ich glaub ab und zu ist es eben doch richtig (oder wichtig) aufs herz zu hoeren und nicht auf den kopf. in diesem sinne: bis bald - ich lass von mir hoeren, wenn ich nen neuen flug hab.

Freitag, 5. September 2008

Pahia

Das liegt im Northland, da wo es uns letztes jahr schon so hingezogen hat, aber das schicksal wollt es anders. naja nun bin ich hier und es ist echt schoen: viele inseln, buchten, meer, mangroven, palmen, bush, kleine staedchen.. sogar das wetter spielt mit.
die mareike ist seit gestern wieder weg nach auckland.war ein cooler roadtrip den wir hatten,aber jeder abschied kommt grad irgendwie ungelegen. zur ablenkung hab ich nen schoenen bushwalt zu den haruru falls gemacht.ein echt schoener weg auf dem ich vielen witzigen voeglen begegnet bin, sogar papageien. und dann an den wasserfaellen selbst, dem tijs, ein hollaender der mit mir den rueckweg angetreten ist. haben dann noch zusammen gekocht (mal was anderes als nudeln ;) und er hat mir eine unterkunft mit guten jobmoeglichkeiten in kerikeri vorgeschlagen.
aber ich bin irgendwie immer noch nicht in reiselaune, wuerd am liebsten zurueck nach hause. darum hab ich fuer morgen einen trip nach cape reinga gebucht und danach gehts auch schon wieder gen sueden nach new plymouth. hoffentlich treff ich dieses mal eines der bekannten gesichter. damit hab ich die wichtigsten stationen der nordinsel eigentlich auch schon abgeklappert und ich reise weiter ueber wellington auf die suedinsel.von da aus ist eigentlich noch nicht viel geplant. christchurch, keikoura und der franz josef glacier sollens aber werden. und auf jeden fall irgend einen sound befahren in den fjordlands.
soviel erstmal von mir. ich denk an euch!

Mittwoch, 3. September 2008

Hamilton

so mein roadtrip ist im vollen gange.. oder besser gesagt: in 2 tagen schon vorbei!
es war definitiv die richtige entscheidung die reise so zu begionnen, denn der aufbrich hat mich ein bisschen aus meiner verzweiflung rausgeholt. die mareike sorgt dafuer dass wir iommer schoen auf achse sind und solang es nicht langweilig ist, ist das heimweh und das gefuehl hier falsch am platz zu sein auch nur halb so schlimm.
mittlerweile sind wir in hamiltin gelandet. mit reichlich umweg ueber napier, taupo, national park (also da wo die 3 grossen vulkane rumstehen und wir -also ich- auch die erste kleinere wanderung gemacht hab, von ca. 2 1/2 stunden) und na,na? wer kommt drauf? ja, genau new plymouth! haette nicht gedacht dass ich da so schnell wieder lande, aber noch weniger dass ich so schnell wieder weg bin :) die mareike wollte den mt. taranaki und den black beach sehen und da hab ich mich natuerlich als reisefuehrerin angeboten, obwohl der berg sich mal wieder in den wolken versteckt hat, aber da konnt ich ja dann auch nichts fuer.. den strand gabs immerhin mit einigen surfern gratis dazu. in der stadt hat sich nicht allzu viel veraendert, ausser dass ich an marks office war, er aber leider nicht. das gleiche spiel bei lynn.. naja ich hab vor die beiden zu besuchen wenn ich das northland besichtigt hab, das sollte klappen. achja und das grumpy mole hat bis auf weiteres geschlossen! oh mein gott :) wenigstens kann man jetzt nicht mehr da raus geworfen werden, nur weil man mal seinen id vergessen hat...
joa und heut abend haben wir das erste all blacks spiel gesehen seit ich hier bin. den haka haben sie drauf wie eh und je und rugby an sich natuerlich auch (101:14 gegen samoa :)
so, mein internet geht floeten, ich muss mich verabschieden. hab uebrigens eine nz-handynummer jetzt. der micha hat sie, also fragt ihn falls ihr die gebrauchen koennt :)
lieb euch alle. machts gut